Zwischen Alpenrand und Inselglück: Auszeit am Chiemsee

Der Chiemsee ist nicht einfach nur ein See; sein Lebensgefühl verbindet alpine Erhabenheit mit mediterraner Leichtigkeit. Wer hierherkommt, sucht keine Hektik. Der See ist perfekt für eine achttägige Auszeit – und mit S-Quin gibt’s das perfekte Domizil zum Vorteilspreis: das traditionsreiche Gut Ising.

Das 170 Hektar großes Anwesen liegt direkt am Nordostufer des Sees, in Chieming. Hier, wo historische Gutshäuser auf moderne Wellness-Architektur treffen und Pferde auf weitläufigen Koppeln grasen, beginnt eine Reise, die bayerische Tradition mit alpinem Flair verbindet. Das familiengeführte Gut verfügt über vier Restaurants, eine eigene Reitschule, einen Golfplatz und direkten Seezugang.

Tag 1 – Ankommen zwischen Tradition und Weite

Die Reise beginnt nicht erst am Seeufer, sondern bereits auf der prachtvollen Allee, die nach Gut Ising führt. Das Anwesen ist ein Ensemble aus acht Gutshäusern, die Geschichten aus Jahrhunderten atmen. Nach dem Check-in lässt man den Alltag bei einem ersten Spaziergang über das Gelände hinter sich. Der Blick reicht bis zu den Chiemgauer Alpen. Der erste Abend klingt kulinarisch aus, bei bayerischer Küche im „Goldenen Pflug“ oder mit italienischen Momenten im „Il Cavallo“.

Zimmer auf Gut Ising. Foto: Gut Ising

Tag 2 – Inseln im „Bayerischen Meer“

Vom nahegelegenen Gstadt oder Chieming aus gleiten die Dampfer der Chiemsee-Schifffahrt sanft über das Wasser, während die Inseln näher rücken. Zuerst die Herreninsel, die größte der drei Chiemseeinseln, die ganz im Zeichen König Ludwigs II. steht. Schloss Herrenchiemsee, das „Bayerische Versailles“, erhebt sich majestätisch zwischen parkartigen Wäldern. Der berühmte Spiegelsaal überwältigt mit seiner Pracht – 98 Meter lang, gesäumt von Kerzenleuchtern und Spiegeln. Ludwig II. wollte hier dem Absolutismus ein Denkmal setzen, auch wenn er selbst nur wenige Tage in seinem Traumschloss verbrachte.

Schloss Herrenchiemsee. Foto: Chiemgau Tourismus e.V.

Ganz anders die Fraueninsel: Klein, autofrei und mit einer fast magischen Aura. Das Kloster Frauenwörth mit seinem freistehenden Campanile prägt die Silhouette, Fischer ziehen ihre Netze ein, und in den kleinen Ateliers entstehen Keramik und Kunst. Das Mittagessen in einem der Wirtshäuser am Ufer – vielleicht geräucherte Renke oder Chiemseefisch – schmeckt nach Sommer und Leichtigkeit. Am Nachmittag geht es zurück ans Festland, wo der Abend am Seeufer von Chieming mit einem Glas Wein ausklingt.

Tag 3 – Rund um den See

Der dritte Tag gehört dem Chiemsee-Rundweg, der auf 64 Kilometern den See umrundet. Nicht alle müssen es sein – einzelne Etappen lassen sich perfekt per Rad oder zu Fuß erkunden, und auf Gut Ising stehen Fahrräder bereit. Die Route führt durch Schilfgürtel und kleine Häfen, vorbei an versteckten Badestellen und Uferpromendaden.

Radtour rund um den Chiemsee mit Blick zur Fraueninsel. Foto: Chiemgau Tourismus e.V.

Ein Stopp lohnt in Seebruck mit seinem Römermuseum. Oder in Gstadt, wo bunte Segelboote im Hafen dümpeln. Unterwegs lockt ein Biergarten mit schattigen Kastanienbäumen – eine kühle Maß, dazu Obazda und frisches Bauernbrot, während Bienen um die Blumen summen.

Tag 4 – Gipfelglück an der Kampenwand

Ein Höhepunkt der Reise ist der Ausflug auf die Kampenwand. Die Auffahrt mit der Seilbahn – oder alternativ eine Wanderung – führt auf 1669 Meter Höhe. Oben öffnet sich der Blick über den Chiemsee bis ins Alpenvorland. Die Einkehr in der Steinlingalm auf dem Rückweg ist Pflicht: Kaiserschmarrn oder Brotzeit, dazu ein kühles Radler, während die Glocken der weidenden Kühe den Soundtrack liefern. Zurück auf Gut Ising, bleibt Zeit für eine Runde Golf oder ein paar Tennismatches – oder einfach nur für die Terrasse und ein gutes Buch.

Tag 5 – Kultur und Natur

Am fünften Tag führt der Weg zu den verborgenen Schätzen der Region. Kloster Seeon liegt auf einer Halbinsel im Seeoner See, umgeben von Wasser und Stille. Die romanisch-gotische Anlage beherbergt heute ein Kulturzentrum, aber die mittelalterliche Atmosphäre ist geblieben. Alternativ lockt Schloss Hohenaschau, eine mittelalterliche Burg hoch über dem Priental, mit Führungen durch prunkvolle Säle und Rüstkammern. Der Nachmittag gehört der Natur: Die Eggstätt-Hemhofer Seenplatte, Bayerns ältestes Naturschutzgebiet, ist ein Mosaik aus 18 kleinen Seen, Mooren und Wäldern. Hier wandert man auf stillen Pfaden, wo Eisvögel über das Wasser schießen und Libellen in der Sonne glitzern.

Kloster Seeon mit Klosterinsel in der Gemeinde Seeon-Seebruck im oberbayerischen Landkreis Traunstein. Foto: Adobe Stock

Tag 6 – Wellness und Gutsatmosphäre

Nach so viel Entdeckergeist ist ein Tag der Entspannung verdient. Im 2500 Quadratmeter großen Spa auf Gut Ising vergisst man zwischen dem Felsenschwimmbad und dem Außenwhirlpool die Welt da draußen. Am Nachmittag lockt der hoteleigene Strandabschnitt am Chiemsee. In 20 Minuten spaziert man zum Ufer. Vielleicht lohnt auch ein Abstecher zur Reitanlage des Gutes, wo man mit etwas Glück ein Polo-Spiel erlebt. Der Abend klingt mit einem Candle-Light-Dinner aus, bei dem die Küche zeigt, was bayerische Produkte können: Renke aus dem See, Rind vom regionalen Züchter, Gemüse aus dem eigenen Garten.

Tag 7 – Umland und kleine Wege

Der letzte große Ausflug führt wahlweise in das stille Achental mit seinen faszinierenden Moorlandschaften oder über die nahe Grenze nach Salzburg. Die Mozartstadt ist in nur 45 Minuten erreichbar und bietet mit ihrer Festung Hohensalzburg und den barocken Gassen ein urbanes Kontrastprogramm. Wer es lieber bayerisch-gemütlich mag, bummelt durch Traunstein oder besucht den Lokschuppen in Rosenheim. Zum Abschluss der Reise trifft man sich wieder im „Goldenen Pflug“ auf Gut Ising, um bei einer zünftigen bayerischen Spezialität die Erlebnisse der Woche Revue passieren zu lassen.

Salzburg ist nicht weit entfernt. Foto: Adobe Stock

Tag 8 – Abschied am Morgen

Der letzte Morgen beginnt ruhig. Ein Frühstück auf der Terrasse, der Blick auf die Berge, die im Morgendunst blau schimmern. Ein letzter Gang durch die Gutshäuser, vielleicht eine kurze Yoga-Session im Park. Dann die Heimreise – der Chiemsee bleibt zurück, aber die Erinnerungen bleiben: an das Licht über dem Wasser, an den Geschmack frischer Renke, an den Wind auf der Kampenwand, an die Stille in Kloster Seeon. An Momente zwischen Bergen und See, in denen klar wurde, dass Reisen nicht nur Ortswechsel bedeutet, sondern auch Perspektivwechsel.

Infobox: Tipps für Ihre Chiemsee-Reise

  • Beste Reisezeit: Der Mai und Juni sowie der September und Oktober sind ideal. Die Sicht auf die Alpen ist oft glasklar, und die Wege sind weniger belebt als in Bayerns Sommerferien.
  • Mobilität: Anreise per Bahn bis Prien am Chiemsee, von dort Taxi oder Transfer zum Gut Ising. Vor Ort erschließen Fahrräder, Schiffe der Chiemsee-Schifffahrt und Seilbahnen die Region perfekt. Ein Auto ist nicht zwingend nötig.
  • Wetter-Tipp: Das Wetter am Chiemsee kann wechselhaft sein – Föhn bringt klare Sicht, aber auch Wetterumschwünge. Pausen sind Teil des Konzepts: Ein verregneter Nachmittag im Spa oder mit einem Buch auf der Terrasse gehört genauso dazu wie aktive Tage.
  • Chiemgau-Chic: Packen Sie für alle Eventualitäten. Wanderstiefel für die Kampenwand sind ebenso wichtig wie ein elegantes Outfit für die exzellente Gastronomie auf dem Gut.
  • Geheimtipp: Verpassen Sie nicht den Sonnenuntergang im Beach Club Chieming – nur wenige Minuten vom Gut entfernt. Hier verschmelzen See und Himmel zu einem Farbenspiel, während sich der Tag mit einem Cocktail verabschiedet.
Kloster Frauenwörth auf der Fraueninsel im Sommer. Foto: Chiemgau Tourismus e.V.

Ihr S-Quin Reisevorteil

Ihren Aufenthalt auf Gut Ising können Sie über die S-Reisewelt von S-Quin und die Hotline 02131/97-2222 buchen. Der Preis für ein Doppelzimmer mit Frühstück startet bei 843 Euro pro Person an diversen Terminen zwischen März und Oktober 2026. Details finden Sie unter diesem Link.

S-Quin Kunden erhalten je nach Kontomodell bis zu 6 Prozent Reisepreisrückvergütung, beziehungsweise dem Äquivalent in PAYBACK-Punkten. Eine Rückvergütung auf Steuern, Flughafen- und Kerosinzuschläge, Fährtickets, Flugbuchungen und sonstige Gebühren ist ausgenommen. Das Angebot gilt vorbehaltlich Zwischenverkauf, Preisänderung und Druckfehlern. Kein Rechtsanspruch bei ausverkaufter Reise. Stand der Informationen: Januar 2026.

Fotos: Adobe Stock, Chiemgau Tourismus e.V., Gut Ising

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