Amsterdam, die lässige Metropole

Tulpen, Grachten, Fahrräder: Amsterdam verkörpert das typische Holland, erobert Besucher aber auch mit seiner Lässigkeit und Coolness. Mit S-Quin können Sie Amsterdam zum Vorteilspreis besuchen.

Text: Dorothee Fauth

Immer am dritten Samstag im Januar um 13 Uhr fällt der Startschuss: Am Tulpentag verwandeln Züchter den Museumsplatz in ein Meer aus 200.000 Blumen. Fans stürmen nun den bunten Garten, denn es darf kostenlos gepflückt werden. Sofort ist man mitten in der Lebenswelt der Holländer und ihrer Liebe zu Tulpen. Die führt zwar nicht mehr zu einer Tulpenmanie wie im 17. Jahrhundert, als die Zwiebeln Spekulationsobjekte wurden und zum ersten Börsencrash der Geschichte führten. Aber Tulpen gehören zu dieser Stadt wie ihre Grachten, Fahrräder, Käseläden und Coffeeshops.

Für eine erste Erkundung des historischen Charmes Amsterdams hüpft man aufs Wasser. Bei Tag und Nacht schippern Boote durch den Grachtengürtel, der zum Unesco-Welterbe gehört. Vorbei an schiefen, „tanzenden“ Giebelhäusern und unter alten Brücken hindurch, die bei Dunkelheit stimmungsvoll beleuchtet sind. Auf bepflanzten Lastkähnen rekeln sich Katzen. Rund 2500 Boote und schwimmende Bungalows dienen als Zuhause.

Tulpen vor dem Rijksmuseum. Die Blume wird in Amsterdam jedes Jahr groß gefeiert.

Eine Stadt, die nicht schläft

Wer wie ein Amsterdamer durch die Stadt cruisen will, mietet ein Fahrrad. Man muss sich konzentrieren im Strom der Radler, eine Stärkung zwischendurch kräftigt daher auch die Nerven. Die niederländische Snackkultur macht das ganz leicht: hier eine Tüte Kibbeling (Fischhappen in Backteig) vom Imbiss, dort Bitterballen (Fleischkroketten). Den typischen Pub-Snack gibt’s auch an zahlreichen Automaten. Vor allem zu später Stunde sind die beliebt.

Späte Stunden, die sind auch das Motiv der „Nachtwache“ im Rijksmuseum. Rembrandts weltberühmtes Werk zeigt das Gruppenbild einer stolzen Bürgerwehr – vom Maler mit Licht grandios in Szene gesetzt. Den Besuch sollte man vorher planen, denn ohne Online-Ticket ist kein Einlass, auch nicht im Van-Gogh-Museum und Anne-Frank-Haus.

Entspannter geht es in der Hemp Gallery zu. Nicht Rauch und Rausch sind dort das Thema, sondern die interessante Kulturgeschichte von Hanf, einer der ältesten Nutzpflanzen der Menschheit. Und so radelt man kreuz und quer von einem Insidertipp zum nächsten Aha-Erlebnis. Etwa ins malerische Viertel Jordaan, wo jeder Schritt ein Instagram-Motiv ist und sich in Hinterhof-Oasen eigene kleine Welten verstecken. Stundenlang kann man sich darin verlieren.

Das Van-Gogh-Museum ist laut Tripadvisor eines der fünf beliebtesten Museen Europas.

Vollgepackt mit Boutiquen, Pop-up-Stores und Cafés, laden auch die Neun Straßen zum ausgiebigen Zeitverbummeln ein – und zur Entdeckung eines streng duftenden Paradieses: De Kaaskamer in der Runstraat ist der vermutlich authentischste Käseladen Amsterdams. Bis unter die Decke stapeln sich mehr als 400 Sorten. Was für ein Anblick! Man darf probieren, bevor man sich für den Kauf entscheidet. Noch einmal „Cheese“ für ein Foto, dann setzt man sich mit einem Sandwich an die Gracht um die Ecke und winkt den Booten auf dem Wasser zu.

Übrigens, wer den Tulpentag verpasst hat: Der schwimmende Blumenmarkt auf der Singelgracht verwandelt sich ab Januar ebenfalls in ein farbenprächtiges Tulpenmeer.

Der besondere Ausflugstipp

Der hippe Norden Amsterdams ist einen Besuch wert.

Trotz des großen historischen Erbes ist Amsterdam eine dynamische Stadt. Das zeigt sich vor allem im Hafenviertel Noord am anderen Ufer des IJ. Die kostenlose Fähre bringt einen vom Bahnhof zur stillgelegten NDSM-Werft. Der raue Industriecharme des Szenequartiers ist ein spannender Kontrast – inklusive eines U-Boots, das im Wasser vor sich hinrostet. Künstler und Start-ups haben sich in alten Straßenbahnen und Containern niedergelassen, finden dort Freiraum für ihre kreativen Projekte. Riesige Graffiti, darunter ein 240 Quadratmeter großes Wandgemälde von Anne Frank, machen das Gelände zur Open-Air-Galerie. Es gibt zudem ein Street-Art-­Museum sowie ausgefallene Restaurants wie das Pllek mit Strand oder das Noorderlicht in einem Gewächshaus. Die Atmosphäre ist entspannt und das Fahrrad das ideale Fortbewegungsmittel.

Fahrräder sind nicht nur Teil des Stadtbilds, sondern auch das ideale Fortbewegungsmittel.

Ihr S-Quin-Reisevorteil

Wenn Sie Amsterdam kennenlernen möchten, finden Sie zahlreiche Angebote in der S-Reisewelt von S-Quin. Sie können auch die Hotline 02131/97-2222 anrufen. S-Quin Kunden erhalten je nach Kontomodell bis zu 6 Prozent Reisepreisrückvergütung. Außerdem können Sie günstig Ausflüge über GetYourGuide oder Hotelzimmer bei Booking.com buchen – ebenfalls zum Vorteilspreis.

Fotos: Adobe Stock

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