Das Neusser Zeughaus wird in diesem Frühjahr zur Bühne für zwei außergewöhnliche Konzertabende der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein. Zu beiden Konzerten können Sie über den S-Ticketservice von S-Quin Tickets zum Vorteilspreis erwerben.
Am 26. April entführt der international renommierte Dirigent und Cellist Leonard Elschenbroich das Publikum unter dem Titel „Tag und Nacht“ auf eine Reise von der Romantik bis zur Moderne. Das fünfte Abonnementkonzert der Deutschen Kammerakademie in dieser Spielzeit beginnt mit „Wenn Bach Bienen gezüchtet hätte“ von Arvo Pärt, einem ironisch angelegten Stück, in dem musikalische Anklänge an Johann Sebastian Bach hörbar werden. Dann folgt „Pastorale d’été H. 31“ des Schweizers Arthur Honegger, ein impressionistisch geprägtes Werk, das die Leichtigkeit des Sommers evoziert.

Im Anschluss erklingt das „Siegfried-Idyll“ von Richard Wagner, eine intim orchestrierte Musik. Den Abschluss bildet „Verklärte Nacht op. 4“ von Arnold Schönberg, eine Tondichtung, die den Übergang von Spätromantik zu moderner Klangsprache markiert. Vor dem Konzert findet um 17.15 Uhr eine kostenlose Konzerteinführung statt.
Sein Debüt im Wiener Musikverein gab Leonard Elschenbroich auf einer Europatournee mit der Staatskapelle Dresden, sein US-Debüt mit dem Chicago Symphony Orchestra, sein Asien-Debüt mit der Japan Philharmonic in der Suntory Hall in Tokio. Nun ist er erstmals in Neuss zu erleben.
Fernes Licht im Zeughaus
Nur wenige Wochen später, am 17. Mai, übernimmt die Star-Geigerin Isabelle van Keulen die Leitung für das Programm „Fernes Licht“, das kraftvolle Beethoven-Klassiker mit sphärischen zeitgenössischen Klängen vereint. Im Rahmen des sechsten Abonnementkonzerts werden unter anderem die Ouvertüre zu „Egmont“ op. 84 sowie die Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93 von Ludwig van Beethoven gespielt. Ergänzt wird das Programm durch das Violinkonzert „Tālā gaisma“ („Fernes Licht“) des lettischen Komponisten Pēteris Vasks. Isabelle van Keulen übernimmt nicht nur die musikalische Leitung, sondern tritt zugleich auch als Solistin auf.

Die „Egmont“-Ouvertüre entstand 1810 als Schauspielmusik zu Goethes Drama und gilt als programmatische Verdichtung zentraler Motive des Stücks. Beethovens achte Sinfonie von 1814 ist geprägt durch rhythmische Prägnanz und orchestrale Virtuosität. Und das 1997 entstandene Werk „Tālā gaisma“ kennzeichnet weit gespannte Melodien und wechselnde Spannungsfelder. Vor Beginn findet eine Konzerteinführung statt. Die Aufführung im Zeughaus dauert rund 90 Minuten inklusive Pause. Karten für beide Konzerte sind über den S-Ticketservice von S-Quin zum Vorteilspreis erhältlich.
Fotos: Susanne Dobler, Matthew Johnson, Nikolaj Lund

