Viel Hamlet, Binge-Watching und mehr: So wird das Shakespeare Festival 2023

40 Vorstellungen stehen in diesem Jahr auf dem üppig gefüllten Programm des Shakespeare Festivals, das vom 13. Mai bis zum 10. Juni 2023 in Neuss stattfinden wird. Tickets sind ab dem 15. April erhältlich. Und: Mit S-Quin können Sie Eintrittskarten gewinnen!

Ob Schauspiel, Musik, Tanz, Lesung oder Performance: Das Shakespeare Festival setzt sich wieder facettenreich mit dem Meisterdichter und seinen Werken auseinander. Vier Wochen lang werden 19 Companys aus der ganzen Welt – unter anderem aus Großbritannien, dem Kosovo, dem Libanon, aus Österreich, Tschechien und der Türkei – Leben in das beeindruckende Neusser Globe Theater bringen.

Sechsmal Hamlet

Dabei gehen die Intendantin und künstlerische Leiterin des Festivals, Maja Delinić, und ihr Team neue künstlerische Wege. Mit „Hamlet“ steht ein inhaltlicher Schwerpunkt auf dem Programm. Sechs Produktionen drehen sich um das Königsdrama. „Das Publikum hat die Möglichkeit, entlang dieses theatralen Schwergewichts unterschiedlichste Shakespeare-Lesarten zu erleben, miteinander in Beziehung zu setzen und seine zeitlosen Themen ins Hier und Jetzt zu übertragen“, sagt Maja Delinić.

  • So steht in der Produktion des Rheinischen Landestheaters Neuss am 7. und 8. Juni das toxische Verhältnis der Familienmitglieder im Fokus. Doch wo der Wahnsinn tobt, ist der Witz oft nicht fern – und so wird die Inszenierung auch für Lacher sorgen.
  • Als Musical mit detailverliebtem Bühnenbild, Livemusik und aberwitzigen Puppen präsentiert das tschechische Theatre Radost am 2. und 3. Juni seine Produktion „Hamlet on the Road“.
  • In „The Dreams of Hamlet“ blickt der dänische Prinz zurück auf sein Leben. Was wäre passiert, wenn er sich nicht auf Rache gesonnen hätte? Der Frage geht das Einpersonenstück mit Mentor Zymberaj aus dem Kosovo als Hamlet am 20. und 21. Mai nach.
  • Der Autor und Schauspieler Klaus Pohl liest am 27. Mai aus seinem Erfolgsroman „Sein oder Nichtsein“, der die Geschichte der Proben der legendären Inszenierung von Peter Zadek mit Angela Winkler als Hamlet erzählt. Der Roman ist eine Liebeserklärung ans Theater.
  • Auf diesen Roman bezieht sich auch das Stück „Sein oder Nichtsein oder The Director is not Present“ vom Theater Aachen, das mit Spiellust und Humor den Blick hinter die Kulissen der Theaterwelt richtet. Die Inszenierung bildet am 13. und 14. Mai den Festivalauftakt.
  • Angela Winkler ist ebenfalls zu Gast. Ihr Programm, gemeinsam mit dem Delian Quartett, trägt den Titel „Shakespeare. Begegnungen“ und wird am 23. Mai uraufgeführt.

Viel Neues im Programm

Neben dem Hamlet-Schwerpunkt und vielen frischen Gesichtern gibt es auch sonst viel Neues auf dem Spielplan. Als neues Veranstaltungsformat wurde das Theatre Binge Watching entwickelt: Das Publikum hat am Samstag, 20. Mai, und Sonntag, 21. Mai, in einem Shakespeare-Marathon die Möglichkeit, vier kürzere Veranstaltungsformate direkt hintereinander zu erleben. Außerdem sind einige thematisch zusammenhängende Veranstaltungen ebenfalls als Kombipaket buchbar.

Und: Das Festival hat diesmal drei neue Werke in Auftrag gegeben. Neben dem erwähnten „Shakespeare. Begegnungen“ hat die Band The Erlkings ein Shakespeare-Programm erarbeitet, bei dem Shakespeare und Goethe die Bühne im Globe erobern. Auf tollkühne Art präsentieren The Erlkings in „Let us Garlands bring!“ am 26. Mai und am 1. Juni frisch arrangierte Kunstlieder mit Gitarre, Cello, Tuba und Schlagwerk.

Ebenfalls ein Auftragswerk und Uraufführung zugleich ist die Video-, Tanz- und Musikperformance „Everybody wants to be Puck“ der Choreographin und Performerin Teresa Zschernig und der Komponistin Aylin Leclaire. Am Beispiel der Figur Puck aus dem Sommernachtstraum werden aktuelle Fragen wie Diversität, Genderzugehörigkeit und Sexualität thematisiert. Die Performance gibt es gleich dreimal zu sehen: am 20. und 21. Mai sowie am 10. Juni.

PK zum Thema Shakespeare Festival 2023 mit -Shakespeare_Maja_Delinic_Dr_Christiane-Zangs_Dr_Benjamin-Reissenberger

Wenn Puck schon eine ganze Performance gewidmet ist, dann darf Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ auch nicht fehlen. Das Schauspiel Wuppertal präsentiert am 24. und 25. Mai eine Inszenierung von Maja Delinić. Die Festivalintendantin zeichnet auch für die Regie von „Shakespeare’s Villains“ am 20. und 21. Mai verantwortlich. Diese One-Man-Show mit Philipp Alfons Heitmann feierte 2022 beim Shakespeare Festival eine umjubelte Premiere.

Bekannte Gesichter

Doch es gibt auch dieses Jahr wieder viel Bewährtes. Neben dem Rheinischen Landestheater sind weitere Stammgäste beim Shakespeare Festival erneut dabei. Die Bremer Shakespeare Company, die schon an der Entstehung des Festivals beteiligt war, zeigt nicht nur ihre Produktion „Maß für Maß“ am 4. Juni, sondern auch eine Koproduktion mit dem türkischen Tiyatro BeReZe, das 2022 ebenfalls zu Gast war: die „Komödie der Irrungen“ am 6. Juni.

Ein echter Publikumsliebling sind auch die HandleBards. Dieses Jahr kommt die Londoner Company, die Garant für urkomische und temporeiche Shakespeare-Interpretationen ist, mit „A Midsummer Night’s Dream“ am 30. und 31. Mai. Mit „Much Ado About Nothing“ bestreiten die HandleBards zudem das Abschlusswochenende am 9. und 10. Juni.

Bei der österreichischen Band The Erlkings trifft Shakespeare auf Goethe. Foto: Julia Wesely

Shakespeare für Kinder

Dass sich auch vermeintlich schwere Themen für ein Kinder- und Jugendstück eignen, sollte nicht überraschen. Das Frankfurter TheaterGrueneSosse bringt seinen „Heinrich der Fünfte“ von Ignace Cornelissen, frei nach Motiven von William Shakespeare, am 27. Mai ins Globe. Shakespeares Drama wird hier zum Sandkastenspiel über die Sinnlosigkeit des Krieges. Die Shakespeare-Adaption ist für Kinder ab 8 Jahren geeignet.

Das Festival zeichnet sich zudem wieder durch ein umfangreiches Begleitprogramm mit Einführungen, Publikumsgesprächen und Workshops für Schulklassen, Kinder und Erwachsene aus. Darüber hinaus gibt es erstmals am Eröffnungs- und Abschlusswochenende im Anschluss an die Vorstellungen Livemusik in der Wetthalle.

Und: Das Shakespeare Festival versteht sich als ein Ort der Begegnung: Leute treffen, vor oder nach der Veranstaltung zusammensitzen, das gemütliche Ambiente gemeinsam genießen – das alles hat Tradition. Die begehrten Festival-Picknickkörbe, bestückt mit Baguette, Dips, Käse, Weintrauben und Chutneys, sind über die Adresse www.shakespeare-festival.de bestellbar. Hier sind auch alle weiteren Informationen und Zusatzangebote wie Workshops und Publikumsgespräche zu finden.

Das Frankfurter TheaterGrueneSosse bringt „Heinrich der Fünfte“ auf die Bühne – mit einer Sandburg. Foto: Axel Gaube

Tickets und Gewinnspiel

Der Ticketverkauf startet am Samstag, 15. April 2023, um 9 Uhr morgens. Die Einzel- und Kombitickets sind über die Hotline 02131 526 99 99 9, unter www.shakespeare-festival.de und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

S-Quin verlost zudem je 2 x 2 Freikarten für „Sein oder Nichtsein oder The Director is not Present“ mit dem Theater Aachen am 14. Mai und „Let us Garlands bring! Lieder mit Poesie von Shakespeare und Goethe“ von den Erlkings am 1. Juni 2023. Das Gewinnspiel finden Sie online im S-Quin-Portal. Teilnahmeschluss: 20. April 2023.

Titelfoto: Christoph Krey

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